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Willkommen auf www.fpl2null.de

Auf dieser Seite ist es recht ruhig geworden. Das Projekt neigt sich dem Ende zu und derzeit findet in intensiver Arbeit die abschließende Niederschrift der Dissertationsschrift statt. Die Arbeit wird - wie angekündigt - nach hoffentlich erfolgreich abgeschlossenem Promotionsverfahren zum Download via Open Access zur Verfügung stehen.

Der Fernsehsender arte zeigte jüngst einen Beitrag mit dem Titel "Zukunftsvisionen", der auf unterschiedliche gesellschaftspolitische Themen zum aktuellen Weltgeschehen sowie damit verbundene hochaktuelle Probleme und mögliche Lösungen eingeht.

Wenngleich dieses Weblog hier keine politische Ansichten unterstützen oder gar verbreiten möchte, so lassen sich doch zahlreiche Verbindungen zu gegenwärtigen Forschungsaktivitäten erkennen.

Fabriken - einmal geplant und errichtet - prägen oft auf Jahrzehnte die Art und Weise der Wertschöpfung, den Ressourcen- und insbesondere den Energieeinsatz. Auch das Internet kommt zur Sprache, wenn auch nicht als Kommunikations- und Kollaborationsmedium für spezifische Aufgaben in der Fabrikplanung, so doch als mächtiges Instrument zur Mobilisierung der Massen.

Der Beitrag wurde am 21. Februar 2012 ausgestrahlt und stand insgesamt nur 1 Woche online bereit. Ich kann den Beitrag nur empfehlen, allein bereits deswegen, weil er weit tiefer in die Materie eindringt, als die kurzfristig-monokausalen Erklärungsversuche der Probleme unserer Zeit über die Mainstream-Medien.

Eröffnung der CARV Konferenz 2011 in Montreal, Kanada

Vom 2. bis 5. Oktober fand im kanadischen Montreal die 4. Konferenz für wandlungsfähige, agile, rekonfigurierbare und virtuelle Produktion statt (englischer Titel der Konferenz: CARV 2011 - 4th International Conference on Changeable, Agile, Reconfigurable and Virtual Production). Die Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb war mit insgesamt 4 Beiträgen auf der Konferenz vertreten.

Inhaltlich lag der Fokus der Konferenz auf der Wandlungsfähigkeit von Fabriken. Dabei spielt insbesondere die Verbindung realer Fabrikeinrichtungen mit ihrer virtuellen Repräsentation (Virtuelle Fabrik) eine bedeutende Rolle. Die virtuelle Planung einschließlich Simulation und Optimierung einer Fabrik muss dabei von entsprechenden Kommunikations- und Kollaborationswerkzeugen unterstützt werden, die den beteiligten Akteueren in geeigneter Weise bereitzustellen sind. Auf diesen Aspekt wurde auf der Konferenz jedoch überraschenderweise nicht näher eingegangen.

Doch was nützt es, wenn die Planungsobjekte virtuell abgebildet und optimiert werden können, jedoch die zugehörigen Informationsflüsse zwischen den Akteuren aussen vor bleiben? Diese aus meiner Sicht komplementäre Aufgabe wird offenbar im Bereich anderer Teildisziplinen gesehen, was ich für eine grobe Nachlässigkeit halte. In anderen Disziplinen, wie etwa dem E-Learning oder der Softwareentwicklung, stehen diese Unterstützungsmöglichkeiten schon heute viel stärker im Fokus. Geeignete Werkzeuge sowie deren zielgerichteter Einsatz wirken positiv auf die Effektivität und Effizienz der Prozesse. Um die Produkte schnell am Markt zu haben, gilt es die hierzu notwendigen Prozesse zielgerichtet zu unterstützen, was eine explizite Auseinandersetzung mit den dafür bereitstehenden Werkzeugen im Fabrikplanungsbereich voraussetzt.

Eröffnung der IN-TECH Konferenz 2011 in Bratislava, Slowakei

Am 8. und 9. September 2011 fand an der TU Chemnitz im Neuen Physikgebäude ein Workshop des DFG-Projektes "Konsumentenarbeit" der Professur für Industrie- und Techniksoziologie mit dem Thema "Arbeit und Betrieb im Web 2.0 - Zum neuen Verhältnis von Betrieben und Internetnutzern" statt.

Die insgesamt 4 Sessions, die jeweils von einem umfangreicheren Vortrag eingeleitet und nach einer anschließenden Kurzdiskussion durch weitere Kurz-Statements von weiteren Vortragenden ergänzt wurden, deckten verschiedene Themen rund um die Beziehung von Internetnutzern zum Unternehmensumfeld - und oft auch darüber hinaus - ab. Auch als fachfremder Teilnehmer war es dabei gut möglich, die wesentlichen Kernaussagen der Beiträge nachzuvollziehen. In der sehr aufgeschlossenen Atmosphäre boten sich auch in den Pausen zahlreiche Gelegenheiten zur vertiefenden Auseinandersetzung mit den Teilnehmern zu Fragestellungen, die sich während den Sessions aufgetan haben.

2-Klick-Logo des Heise Verlages, Quelle: Heise Verlag / heise online

Die bisher hier verwendeten Like-Buttons von Facebook und anderen sozialen Netzwerken sowie Microblogging-Diensten wie Twitter wurden gegen ein vom Heise Verlag bereitgestelltes PlugIn ersetzt, welches nun den in letzter Zeit vermehrt hochgekochten Datenschutzbedenken Rechnung trägt.

Das PlugIn verhindert, dass ohne aktive Zustimmung des Benutzers Daten an die Anbieter übertragen werden, aus denen womöglich Bewegungsprofile im Web erstellt werden können. Die alten, von den Anbietern bereitgestellten Lösungen übertrugen dabei bereits dann Daten an die Anbieter, wenn der Benutzer Seiten mit den entsprechenden PlugIns betreten hat. Ein explizites Anklicken des Like- oder Tweet-Buttons war hierfür nicht erforderlich. Diese Vorgehensweise der Anbieter sorgte für hitzige Debatten bei Datenschutzexperten.

Die Lösung von Heise sorgt dafür, dass die Benutzer nun mehr Kontrolle über ihre Bewegungsdaten erhalten und selbst entscheiden können, ob sie von den Social Media-PlugIns Gebrauch machen und überhaupt Daten an die Anbieter senden möchten. Die Lösung zeigt zudem, dass Datenschutz kein Selbstläufer ist, sondern aktiv beim Design webbasierter Anwendungen berücksichtigt werden muss. Da das Internet keine nationalen Grenzen kennt und die Anbieter von Dienstleistungen im Web unterschiedlichsten nationalen Rechtsordnungen unterliegen, ist es insbesondere im Business-Einsatz unabdingbar, die in Anspruch genommenen Dienste daraufhin zu überprüfen, ob sie den rechtlichen Rahmenbedingungen genügen, unter denen sie zum Einsatz kommen sollen.